Der Münzturm ist die fünfte Erweiterung von Burg Blaustein und bringt die Münzprägung auf die Burg. Mittlerweile befindet sich diese in der frühen Neuzeit und dadurch ändert sich auch der Baustil. Säulen werden filigraner und Verteidigungskonzepte ausgefeilter. Die hölzerne Vorburg hat ausgedient und wird durch steinerne Mauern, Zwinger und Türme ersetzt. Da dieses Vorhaben zu groß für eine Erweiterung ist, wird der gesamte Umbau erst mit der nächsten Erweiterung abgeschlossen sein. Dadurch ist dies der erste Umbau, bei dem die Burg eine Baustelle bleiben wird.
Um Platz zu schaffen muss die Vorburg zurückgebaut werden. Aktuell besteht diese aus einem hölzernen Tor, welches noch aus der Zeit stammt als Burg Blaustein ein befestigtes Haus war. Davor befindet sich eine hölzerne Rampe, welche über eine Zugbrücke mit dem Tor verbunden ist. Außerdem ist in die Palisade ein längliches Wachhaus integriert. Unter diesem befindet sich eine kleine Werkstatt und der Innenhof. Der Wachturm aus Holz ist leicht gedreht angeordnet und befindet sich nicht im Noppenraster. Diese Besonderheit wird beim Aufbau des Münzturms noch einige spannende Bautechniken erfordern.

Alle Holzgebäude und ein großer Teil der Palisade werden abgebaut. Nur ein kleines Stück neben dem ehemaligen Tor bleibt bestehen. Das steinerne Fundament des Turmes ist noch zu erkennen. Die entfernten Felsen darunter lassen erahnen, dass die neuen Mauern weiter den Berg herunterreichen werden.

Die abgebauten Gebäude bleiben zu großen Teilen erhalten. Einige Teile, wie das Dach vom Tor oder der vordere Teil der hölzernen Rampe, werden entfernt, um später an die neuen Gegebenheiten angepasst zu werden.

Der Aufbau beginnt an der Rampe. Der flache Abschnitt ohne Steigung wird erhöht, um keinen Spalt zur höheren Zugbrücke entstehen zu lassen. Es entsteht eine neue Zugbrücke, welche nicht am Torhaus, sondern am Felsen verankert ist. Das Fundament des steinernen Tores ist etwas komplexer und erfordert Spezialsteine, um es ideal mit dem Burgberg zur Linken verbinden zu können. Da dieser mit seitlicher Noppenausrichtung gebaut wurde (normalweise zeigen Noppen nach oben), ist es keine leichte Aufgabe.
Das Tor wird rudimentär aufgebaut, um einen gleichwertigen Schutz, wie die Palisade zu bilden. Das Torhaus hingegen entsteht erst in der nächsten Erweiterung. Daher erhält die Mauerkrone auch einen schicken Baukran, der sich drehen lässt und als Gegengewicht zu den schweren Lasten einen großen Steinblock enthält. Um später den Wirtschaftshof effektiv verteidigen zu können, wird eine neue Palisade an den Berg und die bestehende Palisadenmauer angeschlossen. Bei dem Holz im oberen Torbereich bin ich mir nicht ganz sicher, was es darstellen soll. Es könnte eine Fallgatter sein, aber dafür fehlt die Hälfte. Falls ihr dazu Ideen habt, könnt ihr gern einen Kommentar hinterlassen.

Der Innenhof wird sehr ähnlich zum Vorgänger aufgebaut. Schleifstein, Werkbank und Schilde befinden sich an gewohnter Position. Erst auf den zweiten Blick ist die leicht verschobene Position des Gebäudes zu erkennen. Es befindet sich nun fünf Noppen weiter in Richtung Tor und macht damit Platz für den Münzturm.
Der Innenhof und damit auch der erste Bauabschnitt ist vollendet. Sogar der einzeln stehende Baum hat einen Platz gefunden. Im nächsten Abschnitt geht es dann endlich los mit dem Bau des Münzturms.






